Kollektenempfehlungen des Synodalverbandes

Kollekten 2018

21. Januar: Osorhei (Rumänien)

4. Februar: Mediterranean Hope Schneller Schulen – Zukunft für Kinder

11. März: Trauma-Arbeit - Wings of Hope for trauma

22. April: Jugend-Gäste- und Bildungszentrum in Sokode/Togo

13. Mai: KlinikClowns Bayern e.V.

17. Juni: Karpato-Ukraine - Sozialküche des Diakniezentrums

1. Juli: Jugend-Gäste- und Bildungszentrum in Sokode/Tog

29.Juli: Jugendarbeit der Ev.-ref. Kirche in Bayern

18. September: "Bunter Kreis"

13. November: Schneller Schulen - Zukunft für die Kinder

Advent, Weihnachten und Sylvester: Brot für die Welt

 
 
 

1 - Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Osorhei (Rumänien)

Die Gemeinde, die in einem Dorf, ca. 25 Kilometer entfernt von der Grenzstadt Oradea lebt, hat etwa 400 Mitglieder. Als eine Kirche der ungarisch-sprachigen Minderheit bekommt sie vom Rumänischen Staat keinerlei Unterstützung.
Die Gemeinde trägt beispielsweise durch den Verkauf von gespendeten, gebrauchten Kleidern zu ihrem Unterhalt bei. Sie ist aber trotzdem nicht in der Lage, ihre Kosten selbst zu decken. Ihre Eigenmittel für ein Jahr reichen in aller Regel nur, um den Gemeindeunterhalt bis zum September zu bestreiten. Darum bleibt die Gemeinde auf unsere Unterstützung angewiesen.

Mit der heutigen Kollekte können wir dazu beitragen und unsere Verbundenheit in der Reformierten „Kirchenfamilie“ zum Ausdruck bringen.
Die Gemeinde in Osorhei ist unserem Synodalbezirk seit dem Jahr 2002 verbunden durch eine Partnerschaft mit der Gemeinde Bad Grönenbach.

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Die Gemeinde in Osorhei ist unserem Synodalbezirk seit dem Jahr 2002 verbunden durch eine Partnerschaft mit der Gemeinde Bad Grönenbach. Sie gehört zur ungarisch-sprachigen Minderheit in Rumänien und bekommt vom Staat keinerlei Unterstützung. Trotz eigener Bemühungen kann sie ihre Kosten nicht selbst decken; ihre Eigenmittel für die gemeindlichen Aufgaben reichen in der Regel nur bis zum September.)

 

2. Mediterranean Hope

Nach der Schließung der Balkanroute versuchen nach wie vor viele Flüchtlinge von Libyen aus, über das Mittelmeer Italien und damit Europa zu erreichen. Zehntausende mögen es inzwischen sein, die bei der gefährlichen Überfahrt in seeuntauglichen oder überfüllten Schiffen den Tod fanden und das Mittelmeer zu einem Massengrab machten. Täglich kommen nach wie vor an die tausend Flüchtlinge in Italien an und stellen das EU-Land vor gigantische Probleme.

Das Projekt „Mediterranean Hope“, das die Föderation evangelischer Kirchen in Italien (FCEI) unter Federführung der reformierten Waldenserkirche entwickelt hat, fordert deshalb seit langem die Schaffung humanitärer Korridore unter internationaler Überwachung, um den Migranten eine sichere Überfahrt über das Mittelmeer ohne die Inanspruchnahme der Dienste von Schleppern zu ermöglichen.

„Mediterranean Hope“ setzt sich auch für die Renovierung von leerstehenden Häusern auf der Insel Sizilien ein, um Flüchtlingen eine menschenwürdige Erstunterbringung zu ermöglichen. Die Aufnahmelager, die sogenannten „Centros“, sind hoffnungslos überfüllt. In diesen kirchlichen Häusern („Casa delle Culture“) erhalten die Flüchtlinge medizinische, psychologische und rechtliche Beratung sowie einen Sprachkurs und ein Job-Training. Diese Arbeit bedarf eines großen finanziellen Aufwandes, aber sie ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität mit den Kirchen in Italien. Wir freuen uns, wenn sie dieses Projekt mit ihrer Kollekte unterstützen.

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Das Projekt „Mediterranean Hope“, das die Föderation evangelischer Kirchen in Italien (FCEI) unter Federführung der reformierten Waldenserkirche entwickelt hat, nimmt sich des Schicksals von Mittelmeerflüchtlingen an. U.a. setzt sie sich für die Renovierung von leerstehenden Gebäu- den auf der Insel Sizilien ein. In diesen kirchlichen Häusern erhalten Flüchtlinge medizinische, psychologische und rechtliche Beratung sowie einen Sprachkurs und ein Job-Training.)


3. Trauma-Arbeit - Wings of Hope for Trauma

In der Altstadt von Bethlehem wurde 2011 das TraumaHilfeZentrum „Wings of Hope for Trauma“ eröffnet. Inmitten der großen politischen und religiösen Konflikte erhalten Opfer von Gewalt in der palästinensisch verwalteten Stadt Bethlehem professionelle Hilfe. Viele Menschen leiden unter Verhaftungen, Todesfällen in der Familie, Unfällen sowie unter politischer, aber auch häuslicher und sexualisierter Gewalt. Neben der Hilfe für Betroffene leistet „Wings of Hope for trauma“ Informationsarbeit und Seminare zur Ausbildung von Traumatherapeuten, Traumaberatern und Traumapädagogen. Der immer wieder eskalierende religiöse, ethnische und militärische Konflikt hinterlässt tiefe Spuren in der palästinensischen Gesellschaft. Die Anzahl der Menschen mit Traumatisierungen und seelischen Verletzungen ist groß. Wenn Menschen schlimme Situationen erleben, prägt dies oft das weitere Leben. „Wings of Hope for trauma“ will den einzelnen Menschen und der Gesellschaft neue, hoffnungsvolle Perspektiven jenseits der Gewalt aufzeigen. Weitere Informationen unter: www.woh-for-trauma.com 

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

In der Altstadt von Bethlehem wurde 2011 das Trauma-Hilfe-Zentrum „Wings of Hope for trauma“ eröffnet. Dort erhalten Opfer von Gewalt professionelle Hilfe. Der immer wieder eskalierende reli- giöse, ethnische und militärische Konflikt hinterlässt tiefe Spuren in der palästinensischen Gesell- schaft. Die Anzahl der Menschen mit Traumatisierungen und seelischen Verletzungen ist groß. Unsere Kollekte kann die Ausbildung und die konkrete Arbeit von Therapeuten unterstützen.)

 

4.  Zentralregion der Eglise Evangelique Presbyterienne du Togo (EEPT) (Zentralregion der Evangelisch-presbyterianischen Kirche Togos): Jugend-, Gäste- und Bildungszentrum in Sokodé (EEPT REC)

Unser Synodalverband ist seit über 20 Jahren mit der Zentralregion der Ev.-Presbyterianischen Kirche in Togo partnerschaftlich verbunden. Diese Kirche geht auf eine norddeutsche Mission Ende des 19. Jahrhunderts zurück. In der Zentralregion der EEPT gibt es 52 Gemeinden mit insgesamt etwa 4.000 Mitgliedern, darunter viele Kinder und Jugendliche (das Durchschittsalter in Togo beträgt 19 Jahre). Die Kirchenleitung möchte mittelfristig für diese Altersgruppe in Sokodé ein einfaches Jugend-Gäste- und Bildungszentrum (Centre d’Accueil et Formation des Jeunes (C.A.FO.J.)) errichten. Dafür hat die Kirchenleitung ein Grundstück im Norden der Stadt Sokodé bereitgestellt. Auf diesem Grundstück sollen in mehreren Bauetappen ein Hauptgebäude mit Versammlungssaal, Rezeption, Büro und Sanitäranlagen sowie 4 Nebengebäude mit insgesamt 24 Betten und dazugehörigen Sanitäranlagen gebaut werden.

Die Kosten der gesamten Baumaßnahme werden von der Kirchenleitung auf rund 42.000 Euro geschätzt, davon entfallen 10.000 Euro auf das erste Bauziel, das Hauptgebäude. Die Kirchenleitung will 25 % der Baukosten aus eigenen Haushaltsmitteln bestreiten und sucht weitere Finanzierungsquellen. Sobald erste Gäste empfangen werden können, rechnet sie mit einer Refinanzierung durch Benutzungsgebühren beziehungsweise mit Ersparnissen gegenüber der bis heute nötigen Fremdanmietung von vergleichbaren Objekten für die eigene Jugendarbeit.

 

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Die ev.-ref. Kirche in Bayern ist seit über 20 Jahren mit der ev.-presbyterianischen Kirche in Togo partnerschaftlich verbunden. Unter den 4.000 Mitgliedern sind sehr viele Kinder und Jugendliche. Für diese soll in Sokodé ein einfaches Jugend- Gäste- und Bildungszentrum errichtet werden. Allerdings kann die Kirche nicht mehr als 25% der Baukosten von 42.000 € selbst erbringen und ist auf Zuschüsse und Darlehen angewiesen. Das Projekt soll die Bildungschancen der jungen Generation in Afrika verbessern.)

 

5. KlinicClowns Bayern e.V.

Wenn im Krankenhaus herzhaftes Lachen zu hören ist, dann sind dort meist die KlinikClowns. Professionelle Künstler bringen ihre clownesken Fähigkeiten in ein besonders sensibles Arbeits- feld ein, das geprägt wird von den Bedürfnissen kranker und pflegebedürftiger Menschen jeden Alters. Humor hat dabei viele, individuelle Facetten: Mal agieren die KlinikClowns robust, mal ganz zart und leise. Und doch haben ihre Begegnungen immer die gleiche Basis: Mitfühlendes Dasein, Offenheit und das ehrliche Interesse am Gegenüber. Es ist die Wertschätzung, die das innere Lächeln mit sich bringt. Um die hohe Qualität ihrer Arbeit zu gewährleisten, werden die Clowns kontinuierlich im Umgang mit kranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen, in basistherapeutischem Wissen und in Clownstechniken und Improvisation geschult.

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Bei den KlinicClowns bringen professionelle Künstler ihre clownesken Fähigkeiten ein, um kranken und pflegedürftigen Menschen jeden Alters ein Lachen oder zumindest ein Lächeln zu entlocken. Um die hohe Qualität ihrer Arbeit zu gewährleisten, werden die Clowns kontinuierlich im sensiblen Umgang mit kranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen geschult.)


6. Karpato-Ukraine - Sozialküche des Diakoniezentrums der Reformierten Kirche in Beregszász

Von den militärischen Ereignissen in der Ost-Ukraine sind die Menschen in der Karpato-Region im Westen der Ukraine zunehmend mitbetroffen. Fast alle Männer zwischen 18 und 60 Jahren werden zur Armee eingezogen und sind damit gezwungen, an einem Krieg teilzunehmen, den sie ablehnen. Es gibt inzwischen in vielen Familien Gefallene zu beklagen, und ein Teil der Männer wandert aus. Die wirtschaftlichen Folgen bringen immer mehr Menschen an das Existenzminimum. Das Land ist von einer zweistelligen Inflation betroffen, es gibt kaum Arbeitsplätze. Aufgaben, die der Staat nicht mehr leisten kann, werden mancherorts von reformierten Kirchengemeinden über- nommen. Es ist beeindruckend, wie das Diakoniezentrum der reformierten Kirche in Beregszász grundlegende existentielle Unterstützung für notleidende Mitmenschen schafft, so mit der Sozial- küche nebst Bäckerei: 2014 wurden knapp 40.000 warme Mahlzeiten ausgegeben, überwiegend an Ältere, Behinderte und kinderreiche, mittellose Familien. Hier bedeutet Kollekte direkte Hilfe in Not in unmittelbarer Nachbarschaft der EU: Die Karpato-Ukraine grenzt direkt an Polen, die Slowakei und Ungarn. Bischof Sandor Zan Fabian sieht die Aufgabe der Reformierten Kirche der Karpato-Ukraine darin, Brücken zu bauen zwischen den verschiedenen Nationalitäten in diesem Vielvölkergebiet und ein Beispiel zu geben für friedliches Zusammenleben. Weitere Informationen unter: info@kre-diakonia.ne 

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Vom Krieg in der Ost-Ukraine sind auch die Menschen in der Karpato-Region im Westen der Ukraine – dieses Gebiet liegt in direkter Nachbarschaft von Polen, der Slowakei und Ungarn - zunehmend betroffen: Fast alle Männer zwischen 18 und 60 Jahren werden zur Armee ein- gezogen, wenn sie sich dem nicht durch Auswanderung entziehen. Die wirtschaftlichen Folgen des Konfliktes sind verheerend. Es ist beeindruckend, wie das Diakoniezentrum in Beregszász existentielle Unterstützung für notleidende Mitmenschen schafft. Mit der heutigen Kollekte wird dort die Sozialküche unterstützt.)


7.  Zentralregion der Eglise Evangelique Presbyterienne du Togo (EEPT) (Zentralregion der Evangelisch-presbyterianischen Kirche Togos): Jugend-, Gäste- und Bildungszentrum in Sokodé (EEPT REC)

Unser Synodalverband ist seit über 20 Jahren mit der Zentralregion der Ev.-Presbyterianischen Kirche in Togo partnerschaftlich verbunden. Diese Kirche geht auf eine norddeutsche Mission Ende des 19. Jahrhunderts zurück. In der Zentralregion der EEPT gibt es 52 Gemeinden mit insgesamt etwa 4.000 Mitgliedern, darunter viele Kinder und Jugendliche (das Durchschittsalter in Togo beträgt 19 Jahre). Die Kirchenleitung möchte mittelfristig für diese Altersgruppe in Sokodé ein einfaches Jugend-Gäste- und Bildungszentrum (Centre d’Accueil et Formation des Jeunes (C.A.FO.J.)) errichten. Dafür hat die Kirchenleitung ein Grundstück im Norden der Stadt Sokodé bereitgestellt. Auf diesem Grundstück sollen in mehreren Bauetappen ein Hauptgebäude mit Versammlungssaal, Rezeption, Büro und Sanitäranlagen sowie 4 Nebengebäude mit insgesamt 24 Betten und dazugehörigen Sanitäranlagen gebaut werden. Die Kosten der gesamten Baumaßnahme werden von der Kirchenleitung auf rund 42.000 Euro geschätzt, davon entfallen 10.000 Euro auf das erste Bauziel, das Hauptgebäude. Die Kirchenleitung will 25 % der Baukosten aus eigenen Haushaltsmitteln bestreiten und sucht weitere Finanzierungsquellen. Sobald erste Gäste empfangen werden können, rechnet sie mit einer Refinanzierung durch Benutzungsgebühren beziehungsweise mit Ersparnissen gegenüber der bis heute nötigen Fremdanmietung von vergleichbaren Objekten für die eigene Jugendarbeit.

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Die ev.-ref. Kirche in Bayern ist seit über 20 Jahren mit der ev.-presbyterianischen Kirche in Togo partnerschaftlich verbunden. Unter den 4.000 Mitgliedern sind sehr viele Kinder und Jugendliche. Für diese soll in Sokodé ein einfaches Jugend- Gäste- und Bildungszentrum errichtet werden. Allerdings kann die Kirche nicht mehr als 25% der Baukosten von 42.000 € selbst erbringen und ist auf Zuschüsse und Darlehen angewiesen. Das Projekt soll die Bildungschancen der jungen Generation in Afrika verbessern.)


8. Jugendarbeit der Ev.-ref. Kirche in Bayern

Die Evangelisch – reformierte Jugend Süddeutschlands ist die Jugendorganisation der Evan- gelisch – reformierten Kirche in Bayern. Sie betreut die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemein- den und gestaltet überregionale Freizeiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, das Konficamp sowie zweigroße Sommerfreizeiten in das europäische Ausland. Die Freizeiten vermitteln neben aktuellen Fragen des Lebens und Glaubens auch ein Zugehörigkeitsgefühl zu unserer verstreuten Kirche. Die Jugendlichen in den Gemeinden organisieren sich auf Basis ihrer eigenen Jugendordnung selbst, wählen eigene Jugendvertreter/Innen, die dann an den Jugendvertretertagen des Synodalverbandes teilnehmen, um wichtige Entscheidungen gemein- sam auf den Weg zu bringen. Der Jugendvertretertag wählt die oder den Jugendsprecher/In, die/der die Evangelisch – reformierte Jugend auf Synodalebene vertritt.

Schwerpunkte der Arbeit sind:

  •   die Förderung der Kinder –und Jugendarbeit vor Ort durch Jugendleiterschulungen, Mitarbeiteraufbaukurse und Beratung der Gemeinden,

  •   die Schaffung von attraktiven Freizeitmaßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf Synodalverbandsebene,

  •   die gute Betreuung & Begleitung der ehrenamtlichen Jugendleiter/Innen und Jugendvertreter/Innen,

  •   die jugendgerechte Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes in Verbindung mit einer lebendigen Teilhabe an seiner Kirche.

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Die Jugendorganisation der Evangelisch – reformierten Kirche in Bayern fördert die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinden durch Schulungen und betreut die Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit. Sie schafft attraktive Freizeitmaßnahmen auf Synodalverbandsebene und enga- giert sich für eine jugendgerechte Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes und eine lebendige Teilhabe an unserer Kirche. Gerade in der Diaspora, wo gemeindliche Jugendarbeit oft schwierig ist, schaffen die übergemeindlichen Aktivitäten Möglichkeiten für eine evangelisch-reformierte Identität der jungen Generation.)


9. Der „Bunte Kreis“ 

Wenn ein Kind viel zu früh zur Welt kommt, schwer verunglückt, oder chronisch erkrankt, ändert sich das Leben der ganzen Familie schlagartig. Plötzlich gilt es, eine völlig neue Lebenssituation zu meistern, verbunden mit hoher Belastung, Angst oder auch viel Traurigkeit.
Der „Bunte Kreis“ ist der Name eines integrierten Nachsorgemodells zwischen Krankenhaus und ambulanter Behandlung für krebs-, chronisch- und schwerstkranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien. Der erste „Bunte Kreis“ wurde 1992 in Augsburg gegründet.

Die Mitarbeitenden des „Bunten Kreis“ kümmern sich um die Probleme der betroffenen Familien. Ihr Ziel ist es, nach der Entlassung aus der Klinik ein umfangreiches und stabiles Netz zu knüpfen, in dem die Familie Halt und Zuversicht für die Bewältigung der neuen Lebenssituation findet.

Der „Bunte Kreis“ unterstützt Familien mit Kindern, die an schweren oder chronischen Er- krankungen leiden oder extrem früh zur Welt gekommen sind. Die Mitarbeitenden bieten ihre Hilfe bei der „Nachsorge“ an: das heißt, sie bereiten das heimische Umfeld vor, schulen, beraten und begleiten die Eltern, damit diese auch in Zukunft mit der oft schwierigen Situation zurecht kommen

Die regelmäßigen Besuche zu Hause geben Sicherheit und unterstützen die elterliche Kompetenz im Umgang mit dem kranken Kind. Die Hilfe ist für die Betroffenen kostenlos.
Außerdem unterstützt der „Bunte Kreis“ Familien, die durch die Krankheit ihres Kindes in Not geraten sind, über einen Sozialfonds mit finanziellen Zuschüssen und stellt Eltern, die sich über Selbsthilfegruppen treffen möchten, kostenfrei seine Räumlichkeiten zur Verfügung.

Bis heute haben sich deutschlandweit über 50 Nachsorgeeinrichtungen im Qualitätsverbund „Bunter Kreis“ zusammengeschlossen. Rund 100 Familien im Jahr unterstützte beispielsweise der „Bunte Kreis“ Allgäu in den vergangenen 16 Jahren seines Bestehens.

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Der „Bunte Kreis“ unterstützt kostenlos Familien mit Kindern, die an schweren oder chronischen Erkrankungen leiden oder extrem früh zur Welt gekommen sind. Die Mitarbeitenden beraten, begleiten und schulen die Familien in ihrer schwierigen Situation. Dazu gehören gegebenenfalls auch finanzielle Zuschüsse. Der Bunte Kreis Allgäu kümmerte sich in den vergangenen 16 Jahren rund 100 Familien.)


10. Schneller-Schulen - Zukunft für die Kinder KG Schwabach

 

Der Evangelische Verein für die Schneller–Schulen (EVS) unterstützt und begleitet die Arbeit der Johann–Ludwig–Schneller–Schule (JLSS) im Libanon und der Theodor–Schneller–Schule (TSS) in Jordanien. In beiden Einrichtungen leben christliche und muslimische Kinder zusammen. Sie stammen in der Regel aus armen Familien, die sich das Schulgeld nicht leisten können. Nach dem Schulabschluss kann ein Teil der Jugendlichen eine handwerkliche Ausbildung in den Werkstätten der Schulen machen. Im Jahr 2010 feierten die Schneller–Schulen ihr 150–jähriges Jubiläum. Als Förderverein bemüht sich der EVS um Spenden von Privatpersonen, Kirchengemeinden und anderen kirchlichen Gruppen.

(Kurzfassung als Vorschlag für die Abkündigungen:

Der Evangelische Verein für die Schneller-Schulen unterstützt Schulen im Libanon und Jordanien, in denen christliche und muslimische Kinder aus ärmeren Familien zusammen unterrichtet werden, ohne Schulgeld zahlen zu müssen. Sie können auch eine handwerkliche Ausbildung in den Werkstätten der Schulen machen.)

 
 
Kollekten zur Weihnachtszeit und Sylvester für Brot für die Welt!